Einsatzgebiete für Bauthermografie

Mit Hilfe der Infrarotthermografie können zum Beispiel Energieverluste visualisiert werden, Ursachen von überhöhten Heizkosten erkannt werden und Wandbereiche auf das Risiko einer Schimmelpilzbildung und/oder Kondensatanfall untersucht werden.

Wärmebrücken in Gebäudehüllen, welche die Ursache für diese Erscheinungen sind, lassen sich unter geeigneten Rahmenbedingungen mit der Infrarotkamera leicht finden. Nur ist mit der Detektion dieser Wärmebrücken dem Auftraggeber meistens nicht weitergeholfen.

Vielfach wünscht sich der Auftraggeber mehr Informationen über die gefundenen Wärmebrücken als die bloße Detektion.

Dafür bleibt nichts anderes übrig, als die gemessenen Oberflächentemperaturen anhand der Rahmenbedingungen zu klassifizieren.

Was sind nun "gute" oder "schlechte" Oberflächentemperaturen?

Das ist oft nicht so einfach zu entscheiden. Es kann leicht passieren, dass die reale Messsituation nicht korrekt mit dem Infrarotbild abgestimmt wird oder schwankende Innen- oder Außentemperaturen die Bewertung eines einzelnen Infrarotbildes erschweren oder sogar völlig unbrauchbar machen.

Hier setzt das Konzept dieser Software an, indem es dem Benutzer Werkzeuge zur Verfügung stellt, welche dem Benutzer bei der Klassifizierung von Wärmebrücken helfen soll.

Dafür stehen unterschiedliche Auswertemethoden zur Verfügung (siehe Funktionen). Ausserdem kann die Software die momentane Messsituationen den instationären Rahmenbedingungen gegenüberstellen.